Man unterscheidet Definitionale,
Assertionale, implikationale, ausführbare, lernende und hybride
Semantische Netzwerke1
Sowa, John F. (1992): Semantic Networks in Encyclopedia of Artificial Intelligence.edited by S. C. Shapiro, Wiley, New York, 1987; revised and extended for the secondedition. New York 1987.
.
Der Schwerpunkt der definitionalen
semantischen Netzwerke besteht in der Beschreibung der
Hierarchien und “is-a” Beziehungen. Diese Art
der Verbindung ermöglicht die Vererbung der Eigenschaften zwischen
Über- und Unterklassen2
McCray, A.T.(o.J.) The UMLS Semantic Network. Maryland o.J.
.
Die Informationen, die in diesen Netzwerken gespeichert
werden, werden als wahr angenommen, so dass alle Folgerungen daraus
ebenfalls wahr sein müssen.Als Mereologien
werden dabei die Netzwerke bezeichnet, die eine “Teil-Ganzes”-
Beziehung beschreiben3
Köhler, Andre(2010): Intelligent Data Interchange. InterventionsfreierGeschäftsdatenaustausch durch Wissensrepräntation und ontologisches Matching.Wiesbaden 2010.
.
Assertionale semantische Netzwerke beschäftigen sich mit der Strukturierung von Behauptungen, wobei Wahrheitsgehalt in einem Kontinuum zwischen Wahr und Unwahr liegen kann.
Implikationale semantische Netzwerke strukturieren Vermutungen über Zusammenhänge der Begriffe und die Mechanismen der Schlussfolgerung.
Ausführbare semantische Netzwerke ermöglichen Verbindungen der Knoten mit Prozeduren, so dass z.B. zwischen einzelnen Knotenpunkten die Nachrichten ausgetauscht werden können oder die Suche durchgeführt werden kann.
Lernende semantische Netzwerke können das vorhandene Wissen anhand von Beispielen erweitern. Neues Wissen wird an das vorhandene angeschlossen indem Knotenpunkte hinzugefügt oder entfernt werden oder Gewichte der Verbindungen angepasst werden.
Hybride semantische Netzwerke kombinieren die erwähnten Ansätze in einem oder mehreren interagierenden semantischen Netzwerken.
Sowa, John F. (1992): Semantic Networks in Encyclopedia of Artificial Intelligence.edited by S. C. Shapiro, Wiley, New York, 1987; revised and extended for the secondedition. New York 1987.
Köhler, Andre(2010): Intelligent Data Interchange. InterventionsfreierGeschäftsdatenaustausch durch Wissensrepräntation und ontologisches Matching.Wiesbaden 2010.
