Man unterscheidet explizites und implizites Wissen1 Ahlert, Martin; Blaich, Günther; Spelsiek, Jan (2006): Vernetztes Wissen.Organisationale, motivationale, kognitive und technologische Aspekte desWissensmanagements in Unternehmensnetzwerken. Wiesbaden 2006. . Implizites Wissen besteht aus informellen und schwer dokumentierbaren Fähigkeiten, Fertigkeiten, mentalen Modellen, Überzeugungen, Wahrnehmungen etc zusammen2 Rehäuser, Jakob; Krcmar, Helmut (1996): Wissensmanagement in Unternehmen.Stuttgart: Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Univ. Hohenheim (Arbeitspapiere /Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, 98). Hohenheim 1996. . Es bewirkt eine individuelle Verbindung der Begriffe zu einem globalen Zusammenhang3 Polanyi, Michael (1983): The tacit dimension. Reprinted. Gloucester 1983 und ist so beschaffen, dass eine systematische Verarbeitung nur schwer umzusetzen ist. Im Gegensatz zum impliziten Wissen kann explizites Wissen in den Medien gespeichert, übertragen und verarbeitet werden. Die Bestimmungsgröße "Expliziertheit" bezeichnet inwieweit ein Wissensbereich(z.B. ein Projekt) formalisiert und zwischen Subjekten übertragen werden kann4 Cresse, C.(2010): Wissensmanagement Im Technologietransfer. Einfluss DerWissensmerkmale in F&E-Kooperationen. Wiesbaden 2010. .


Im Hinblick auf Zugänglichkeit wird außerdem zwischen dem individuellen und dem organisationellen Wissen unterschieden, wobei organisationelles Wissen die Wissensbasis bezeichnet, die für die Organisation prinzipiell erreichbar ist. Ferner wird zwischen einem deklarativen und einem prozeduralen Wissen differenziert5 Beckenbach, Frank (2005): Knowledge representation and search processes: acontribution to the microeconomics of invention and innovation. Kassel 2005. . Deklaratives Wissen besteht aus Alternativen, Attributen und Verbindungen. Prozedurales Wissen umfasst Operatoren und Heuristiken.

← Wissensmanagement Ontologien →
1 Ahlert, Martin; Blaich, Günther; Spelsiek, Jan (2006): Vernetztes Wissen.Organisationale, motivationale, kognitive und technologische Aspekte desWissensmanagements in Unternehmensnetzwerken. Wiesbaden 2006.
2 Rehäuser, Jakob; Krcmar, Helmut (1996): Wissensmanagement in Unternehmen.Stuttgart: Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Univ. Hohenheim (Arbeitspapiere /Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, 98). Hohenheim 1996.
3 Polanyi, Michael (1983): The tacit dimension. Reprinted. Gloucester 1983
4 Cresse, C.(2010): Wissensmanagement Im Technologietransfer. Einfluss DerWissensmerkmale in F&E-Kooperationen. Wiesbaden 2010.
5 Beckenbach, Frank (2005): Knowledge representation and search processes: acontribution to the microeconomics of invention and innovation. Kassel 2005.